Über einer 5 x 5 Meter großen Sandfläche, umrahmt von alten Eisenbahnschwellen, schwebt eine Wand mit 15 Fotografien, die in den Jahren 2003 und 2004 auf Spurensuche in der Lausitzer Tagebaulandschaft entstanden.
Spuren, die von Maschinen und von Menschen stammen, manche von der Natur bereits verwischt, zeigen sich auf dem Erdboden, beim Erheben des Blickes in der Luft, oder im Detail auf ausgedienten Maschinenteilen.
In den leeren Landschaften bleiben nur die Erinnerungen an das Schaffen der Menschen wahrnehmbar, spürbar – Spuren einer Zeitreise?
Bei Annäherung an die Fotografien hinterlassen die Besucher selbst neue Fußspuren im Sand, der für eine genauere Betrachtung der Bilder betreten werden will. Die Wahrnehmung dieser Fußabdrücke zeichnet wiederum ,,Gedankenspuren`` im Betrachter – und schafft vielleicht ein Bewußtsein für das, was man unbewußt hinterläßt, für Spuren des Vergänglichen.
Vieles, was von den Bilder festgehalten wird, ist heute bereits verschwunden oder hat sich völlig gewandelt: man spricht von Folgelandschaften. Die Bilder beschreiben Veränderungen. Sie machen die Vergänglichkeit sichtbar und lassen die Zeit transparent erscheinen.
Mittlerweile hat die Zeit ihre neuen Spuren hinterlassen. Die Zeitreise geht weiter.
Flyer (Postkarte)
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Konzeptskizze
Katalogbild
Installation auf dem V. Internationalen Kunstfestival Magdeburg 2005
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